#1680 · Rechner für KI & Technologie

Ausfallkosten durch Identitäts- und Zugriffsprobleme berechnen

Der Rechner quantifiziert die Kosten eines Identitäts- oder Zugriffsproblems, etwa bei IAM-, SSO-, MFA- oder Verzeichnisdienst-Ausfällen. Berücksichtigt werden betroffene Mitarbeitende, Ausfalldauer, Personalkosten und der tatsächliche Produktivitätsverlust. Zusätzlich kann ein geschätzter geschäftlicher Verlust pro Stunde sowie einmaliger Wiederherstellungsaufwand angesetzt werden.

Rechner

IAM-Ausfall
Personen
Anzahl der Personen, die durch den Zugriffsfehler wesentlich beeinträchtigt sind.
Std.
Zeit, in der Zugriff oder Authentifizierung nicht regulär möglich ist.
€/Std.
Personalkosten inklusive sinnvoller Lohnnebenkosten.
%
Anteil der Arbeitsleistung, der während des IAM-Ausfalls tatsächlich verloren geht.
€/Std.
Zusätzliche Umsatzausfälle, SLA-Folgen oder andere betriebliche Auswirkungen.
Zusätzliche Kosten für Incident Response, externe Unterstützung oder Recovery.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Bestimme die Zahl tatsächlich betroffener Mitarbeitender.
  2. Schätze Ausfalldauer und Vollkosten je Arbeitsstunde.
  3. Bewerte den realen Produktivitätsverlust während der Störung.
  4. Ergänze zusätzliche Geschäftsauswirkungen und einmalige Recovery-Kosten.

Formel

Produktivitätskosten = Nutzer × Stunden × Vollkosten je Stunde × Produktivitätsverlust. Geschäftsauswirkung = Stunden × Geschäftsverlust pro Stunde. Gesamtkosten = Produktivitätskosten + Geschäftsauswirkung + Wiederherstellungskosten.

Was das Ergebnis bedeutet

Das Hauptergebnis zeigt die geschätzten Gesamtkosten eines IAM- oder Zugriffs-Ausfalls. Besonders bei vielen betroffenen Mitarbeitenden kann selbst ein kurzer Authentifizierungsfehler erhebliche Produktivitätskosten verursachen.

Vermeide Doppelzählungen zwischen Produktivitätsverlust und zusätzlichem Geschäftsverlust. Der zweite Wert sollte nur Effekte enthalten, die nicht bereits über Personalkosten abgebildet sind.

Beispielrechnung

350 betroffene Mitarbeitende, 3 Stunden Ausfall, 48 € Vollkosten je Stunde und 75 % Produktivitätsverlust verursachen 37.800 € Produktivitätskosten. Hinzu kommen 12.000 € Geschäftsauswirkung und 6.000 € Recovery; insgesamt 55.800 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze den tatsächlich beeinträchtigten Nutzerkreis statt die gesamte Belegschaft.
  • Setze den Produktivitätsverlust unter 100 %, wenn Offline- oder Ersatzarbeit möglich ist.
  • Trenne direkte Geschäftsausfälle von bereits enthaltenen Personalkosten.
  • Vergleiche SSO-, MFA- und Verzeichnisdienst-Szenarien separat.

Häufig gestellte Fragen

Wie berechne ich die Kosten eines SSO- oder IAM-Ausfalls?

Multipliziere betroffene Mitarbeitende, Ausfalldauer, Vollkosten je Stunde und Produktivitätsverlust und addiere zusätzliche Geschäftsauswirkungen sowie Recovery-Kosten.

Soll ich bei einem MFA-Ausfall 100 Prozent Produktivitätsverlust ansetzen?

Nur wenn die betroffenen Mitarbeitenden tatsächlich keine produktive Ersatzarbeit leisten können. Andernfalls sollte ein niedrigerer realistischer Anteil verwendet werden.

Wie vermeide ich Doppelzählung bei Personalkosten und Umsatzverlust?

Nutze als zusätzlichen Geschäftsverlust nur Effekte, die nicht bereits durch die berechneten Produktivitätskosten abgedeckt sind.

Welche Nutzer sollte ich bei einem Identity-Provider-Ausfall als betroffen zählen?

Zähle nur Nutzer, deren notwendige Anwendungen oder Prozesse durch den Ausfall wesentlich blockiert sind.

Kann ich den Rechner für einen Active-Directory- oder Verzeichnisdienst-Ausfall verwenden?

Ja, wenn sich betroffene Nutzer, Dauer, Produktivitätsverlust und zusätzliche Geschäftsfolgen sinnvoll schätzen lassen.

Ergebniskennzahlen

KennzahlBedeutung
HauptergebnisZentrale Entscheidungskennzahl aus den eingegebenen Annahmen.
ProduktivitätskostenErster ergänzender Wert zur Einordnung des Ergebnisses.
Zusätzliche GeschäftsauswirkungZweiter ergänzender Wert für Kosten-, Risiko- oder Zeitvergleich.

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