So verwendest du diesen Rechner
- Gib die Gesamtzahl relevanter Datensätze oder Vorgänge an.
- Wähle das gewünschte Konfidenzniveau.
- Lege die akzeptierte Fehlerspanne fest.
- Schätze die Abweichungsquote und berechne die korrigierte Stichprobe.
Der GDPR-Audit-Stichprobenrechner schätzt, wie viele Datensätze oder Vorgänge für eine proportionale Stichprobe geprüft werden sollten. Er berücksichtigt Populationsgröße, gewünschtes Konfidenzniveau, Fehlerspanne und erwartete Abweichungsquote und wendet anschließend die Korrektur für eine endliche Population an.
Die berechnete Stichprobe ist eine statistische Planungsgröße für die Schätzung einer Quote. Sie ersetzt kein risikobasiertes Auditdesign und keine fachliche Auswahl besonders kritischer Fälle.
Die Formel setzt eine einfache Zufallsstichprobe und eine proportionale Zielgröße voraus. Für andere Auditziele können andere Stichprobenverfahren erforderlich sein.
Bei 5.000 Datensätzen, 95 % Konfidenz, 5 % Fehlerspanne und 10 % erwarteter Abweichungsquote ergibt sich eine Stichprobe von rund 135 Datensätzen.
Die Größe hängt von Population, Konfidenzniveau, Fehlerspanne und erwarteter Abweichungsquote ab. Der Rechner verwendet eine Standardformel für Anteilswerte mit endlicher Populationskorrektur.
Bei einer Anteilsformel ist p × (1−p) bei 50 % maximal. Dadurch entsteht bei sonst gleichen Annahmen die konservativste Stichprobengröße.
Nicht zwingend. Die endliche Populationskorrektur reduziert die erforderliche Stichprobe, aber bei sehr kleinen Populationen kann der Stichprobenanteil trotzdem hoch sein.
Nein. Der Rechner bestimmt eine Größe für eine Zufallsstichprobe. Risikobasierte oder gezielte Auswahl sollte zusätzlich fachlich geplant werden.
Ein höheres Konfidenzniveau erhöht den z-Wert und damit in der Regel die erforderliche Stichprobengröße.
| Kennzahl | Bedeutung |
|---|---|
| N | Populationsgröße |
| z | Konfidenzfaktor |
| p | Erwartete Abweichungsquote |
| e | Zulässige Fehlerspanne |