#2360 · Rechner für Gastronomie & Hotellerie

Speisenkosten-Rechner für Restaurantküchen

Dieser Rechner analysiert die Speisenkosten einer Restaurantküche auf Basis von Zutatenkosten, produzierten oder verkauften Portionen und Speisenumsatz. Das Hauptergebnis ist die Wareneinsatzquote. Zusätzlich werden Zutatenkosten je Portion, Umsatz je Portion und der Rohertrag nach Zutatenkosten berechnet. Der Rechner eignet sich für Schichten, Tagesproduktionen oder einzelne Produktionsperioden, wenn Kosten, Portionen und Umsatz denselben Umfang abdecken.

Rechner

Produktionskosten, Portionen und Speisenumsatz
Direkte Lebensmittel- und Zutatenkosten.
Produzierte oder verkaufte Portionen des betrachteten Umfangs.
Speisenumsatz desselben Umfangs.
Optionaler zusätzlicher, noch nicht in den Zutatenkosten enthaltener Schwund.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib Zutatenkosten, Portionen, Speisenumsatz und Zusätzlicher Schwund ein.
  2. Prüfe, dass alle Werte denselben Zeitraum oder dieselbe Fläche beschreiben.
  3. Wähle „Berechnen“, um Hauptergebnis und Zusatzkennzahlen zu aktualisieren.
  4. Vergleiche bei Bedarf mehrere Szenarien, indem du jeweils nur eine Annahme veränderst.

Formel

Gesamter Küchenwareneinsatz = Zutatenkosten + zusätzlicher Schwund
Wareneinsatzquote = Gesamter Küchenwareneinsatz ÷ Speisenumsatz × 100
Kosten je Portion = Gesamter Küchenwareneinsatz ÷ Portionen

Was das Ergebnis bedeutet

Die Wareneinsatzquote zeigt den Anteil des Speisenumsatzes, der durch Zutaten und zusätzlich erfassten Schwund verbraucht wird. Die Kosten je Portion helfen bei Rezeptkalkulation und Produktionsvergleich.

Personal-, Energie-, Miet- und sonstige Gemeinkosten sind nicht enthalten. Für eine vollständige Deckungsbeitrags- oder Gewinnrechnung müssen sie ergänzt werden.

Beispielrechnung

Beispiel: 1.350 € Zutatenkosten, 300 Portionen, 4.500 € Speisenumsatz und 120 € zusätzlicher Schwund.

Gesamtkosten = 1.470 €; Quote = 1.470 ÷ 4.500 × 100 = 32,67 %

Kosten je Portion: 4,90 €; Umsatz je Portion: 15,00 €; Rohertrag: 3.030 €.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Vermeide Doppelzählungen, wenn Schwund bereits in den Zutatenkosten steckt.
  • Nutze verkaufte Portionen für Verkaufsanalysen und produzierte Portionen für Produktionsanalysen.
  • Prüfe Kosten je Portion gegen Rezeptkalkulation und Einkaufspreise.
  • Analysiere hohe Schwundwerte getrennt nach Ursache.

Häufig gestellte Fragen

Soll ich produzierte oder verkaufte Portionen eingeben?

Verwende die Zahl, die zum eingegebenen Umsatz und Kostenumfang passt. Für Umsatzanalysen sind verkaufte Portionen meist geeigneter.

Was gehört in den zusätzlichen Schwund?

Nur Kosten für Verluste, die noch nicht in den Zutatenkosten enthalten sind.

Kann die Wareneinsatzquote über 100 % liegen?

Ja. Dann sind Zutaten- und Schwundkosten höher als der Speisenumsatz des betrachteten Umfangs.

Warum ist Umsatz je Portion hilfreich?

Er ermöglicht den direkten Vergleich mit den Kosten je Portion und zeigt die durchschnittliche Erlösseite.

Ist der Rohertrag nach Zutatenkosten der Gewinn?

Nein. Personal, Energie, Miete und weitere Kosten sind noch nicht abgezogen.

Kennzahlen im Überblick

KennzahlBedeutung
HauptergebnisSpeisenkosten-Rechner für Restaurantküchen
Eingaben4 Parameter
Zusatzkennzahlen3 operative Werte

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