#2362 · Rechner für Gastronomie & Hotellerie

Auslastungs-Break-even-Rechner für Restaurantküchen

Mit diesem Rechner ermittelst du, wie stark die verfügbare Küchenkapazität ausgelastet sein muss, damit die eingegebenen Fixkosten gedeckt werden. Grundlage sind der durchschnittliche Nettoerlös je Bestellung, die variablen Kosten je Bestellung und die maximale Bestellkapazität im gleichen Zeitraum. Zusätzlich siehst du die erforderliche Bestellzahl, den Break-even-Umsatz und den Deckungsbeitrag je Bestellung. Damit lässt sich prüfen, ob ein geplanter Servicezeitraum rechnerisch genügend Kapazität bietet.

Rechner

Kosten, Erlös und Kapazität
Best.

So verwendest du diesen Rechner

  1. Gib die Fixkosten des betrachteten Zeitraums ein.
  2. Trage den durchschnittlichen Erlös und die variablen Kosten je Bestellung ein.
  3. Setze die maximal realistisch bearbeitbare Bestellzahl.
  4. Berechne die notwendige Kapazitätsauslastung.

Formel

Deckungsbeitrag je Bestellung = Erlös je Bestellung − variable Kosten
Break-even-Bestellungen = Fixkosten / Deckungsbeitrag
Break-even-Auslastung = Break-even-Bestellungen / maximale Bestellungen × 100

Was das Ergebnis bedeutet

Die Break-even-Auslastung ist der Anteil der maximal verfügbaren Bestellkapazität, der rechnerisch benötigt wird, um die eingegebenen Fixkosten zu decken. Werte über 100 % bedeuten, dass die angenommene Kapazität unter diesen Eingaben nicht ausreicht.

Steuern, Finanzierung, außergewöhnliche Kosten und kapazitätsabhängige Sprünge werden nur berücksichtigt, wenn du sie in den Eingaben abbildest.

Beispielrechnung

Bei 2.500 € Fixkosten, 30 € Erlös und 12 € variablen Kosten je Bestellung beträgt der Deckungsbeitrag 18 €. Der Break-even liegt bei rund 138,89 Bestellungen. Bei maximal 300 Bestellungen entspricht das 46,30 % Auslastung und rund 4.166,67 € Umsatz.

Tipps für bessere Ergebnisse

  • Nutze realistische Kapazität statt theoretischer Maximalwerte.
  • Aktualisiere den durchschnittlichen Erlös bei Preisänderungen.
  • Trenne variable von fixen Kosten sauber.
  • Prüfe Szenarien für Stoßzeiten und schwache Tage.

Häufig gestellte Fragen

Warum muss der Erlös je Bestellung über den variablen Kosten liegen?

Nur ein positiver Deckungsbeitrag kann Fixkosten decken; andernfalls gibt es mit diesen Eingaben keinen rechnerischen Break-even.

Was bedeutet eine Break-even-Auslastung über 100 %?

Die verfügbare Kapazität reicht unter den eingegebenen Annahmen nicht aus, um die Fixkosten zu decken.

Soll ich Netto- oder Bruttoumsatz verwenden?

Verwende konsistente Werte. Für betriebswirtschaftliche Kalkulationen sind Nettowerte häufig geeigneter, sofern auch die Kosten entsprechend abgegrenzt sind.

Kann ich den Rechner pro Tag oder pro Monat nutzen?

Ja. Fixkosten und maximale Bestellungen müssen sich lediglich auf denselben Zeitraum beziehen.

Werden Personalkosten als fix oder variabel behandelt?

Das hängt vom Betrieb ab. Ordne sie so zu, wie sie sich im betrachteten Zeitraum tatsächlich mit dem Bestellvolumen verändern.

Break-even-Kennzahlen

KennzahlBerechnung
DeckungsbeitragErlös minus variable Kosten je Bestellung
AuslastungErforderliche Bestellungen geteilt durch Kapazität

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